Mit Bedacht auf's DU gekommen.

Als ich vor vielen Jahren damit anfing, Menschen zu fotografieren, war mir bei all jenen, die ich nicht näher kannte, die Sie-Form in der Kommunikation sehr wichtig. Nicht, weil ich betont steif wirken wollte, sondern, weil dies Seriosität transportieren sollte.

Davon bin ich schon lange weg. Wer sich hier auf diesen Seiten als potentielles Modell umschaut, wir von mir mit DU angesprochen. Und das nicht, weil ich nicht mehr seriös wirken will, sondern aus einem gänzlich anderen Grund, der mir jedoch genau so wichtig ist. Es ist die Augenhöhe mit meinen Modellen. Da Shootings bei mir (bis auf wenige Ausnahmen) auf TfP-Basis stattfinden, ist dieser Aspekt für mich von besonderer Wichtigkeit. Denn Fotograf und Modell kollaborieren bei diesem Konzept. Einem Konzept, bei dem keine Gelder fließen und beide Seiten von den Bildergebnissen partizipieren werden. Somit sollten beide Seiten im Eigeninteresse auch daran interessiert sein, in einer maximal entspannten und vertrauensvollen Form zusammenzuarbeiten. Und genau hier hat sich das DU schon ganz oft bewährt - und sich dadurch selbst bestätigt.

Ein DU von meiner Seite wird niemals taktlos sein - Ehrenwort! Hier schließt sich somit wieder der Kreis in Bezug auf die Seriosität ...

Und weil's so schön zum Thema passt: Bei dem allseits bekannten großen schwedischen Möbelhaus wird die Du-Form mit dem Kunden ja schon lange gepflegt. Vor einiger Zeit war ich mit meiner Tochter, die ihre erste eigene Wohnung einzurichten hatte, in einer jener Filialen. Für mich war dort der interessanteste Moment, als meine Tochter (20 Jahre alt) das Gespräch mit einem hippen Kundenberater (ca. 50 Jahre alt) suchte und fand. Natürlich beidseitig duzend. Und trotz des deutlichen Altersunterschiedes fühlte sich das für mich als Beobachter sehr angenehm an. Weil allein dadurch eine Augenhöhe entstand, die auf keinem anderen Weg so effektiv und schnell möglich gewesen wäre. Und auch hier haben beide Seiten davon partizipiert.

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Kommentare.

Den aktuellen Blog-Artikel von Henning Uhle über die Kommentar-Kultur in Blogs zum Anlass nehmend, möchte ich heute mal ganz kurz erklären, warum es hier auf diesem kleinen Blog keine Kommentarfunktion gibt.

Eigentlich ist es eine Kette von sehr unterschiedlichen Gründen.

Grund 1: Das verwendete Vapor-Theme bietet von Haus aus keine Kommentarfunktion, da hier konsequente Schlichtheit das oberste Gebot sein soll und Kommentare dieser Philosophie bereits widersprechen würden. Nun hätte ich das auch nachträglich noch ohne viel Mühe in dieses Theme hineinbasteln können, aber damit sind wir auch schon bei Grund 2.

Grund 2: Das gerade erwähnte Fehlen der Kommentarfunktion im verwendeten Theme ließ mich nachdenken, ob ich dergleichen wirklich brauche. In meinem vorherigen Blog war diese vorhanden, es gab dort sporadisch auch den einen oder anderen Kommentar, die Masse war es jedoch nicht. Zudem war der überwiegende Teil davon eher von verzichtbarer Natur. Und das Nachdenken ließ mich auch mein eigenes Kommentieren in Blogs reflektieren. Ich lese zwar in sehr vielen Blogs - kommentieren tue ich dort aber beinahe nie.

Grund 3: Nicht erst seit der DSGVO sind Blogbetreiber verpflichtet, Kommentare zu prüfen und diese bei Rechtsverstößen schnellstmöglich zu entfernen. Das klingt vielleicht erst einmal trivial, ist aber Zeit und Arbeit. Für einen kommerziellen Blog mag sich dieser Aufwand lohnen, für eine solch nichtkommerzielle Repräsentanz wie hier stimmt dann einfach das Verhältnis Aufwand zu Nutzen nicht mehr.

Die Summe dieser drei Gründe hat mich dann bewogen, auf eine Kommentarfunktion hier im Blog zu verzichten.

Ich hoffe, Du haderst deswegen nicht. :) Wenn Du mir kurze oder ausfühlichere Rückmeldung geben willst, dann nutze einfach die anderen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Es würde mich freuen! :)

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Nachbarschaft IX.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2018

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Nachbarschaft VIII.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2018

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Nachbarschaft VII.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2018

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Licht und Schatten.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2018

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Small Basic - Einblicke und Ausblicke.

Nachdem man seit geraumer Zeit den Eindruck bekommen konnte, dass Microsoft das Small Basic-Projekt möglicherweise einschlafen lassen könnte, liest sich der vorgestrige Post von Ed Price im offiziellen Blog von Small Basic sehr erfreulich.

Ed Price, schon einige Jahre in diesem Freiwilligen-Projekt seitens Microsoft federführend, schreibt dort endlich mal sehr offen über die Probleme und Erkenntnisse der letzten Jahre, über den aktuellen Stand des Projekts und - am wichtigsten! - über die Zukunftspläne zu Small Basic.

Ich selbst finde Small Basic nicht nur als Lernsprache geeignet (für was sie ja eigentlich konzipiert ist), sondern auch für kleine und schnelle Alltagsprojekte, die man vor 30 Jahren gern mal mit QBasic gelöst hat.

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3x1/10sec.

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© Ulli Gabsch, "o. T.", 2018

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