Mel III.

portrait_20220602.png © Ulli Gabsch, "o. T.", 2022

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Veränderungen kommen II.

Wie es sich vor einem knappen Jahr bereits andeutete, neigen sich die Tage des Studios in der Strehlener Straße ganz langsam dem Ende entgegen. So wie damals bereits erwartet, lief es auf eine Kündigung seitens des Vermieters hinaus, da ich nicht bereit war, ab Jahresbeginn das Vierfache an Miete zu bezahlen. Somit endet das Mietverhältnis nun im November dieses Jahres. Darüber muss man aber nicht klagen, schließlich habe ich dort ganze 10 Jahre zu erheblich unterdurchschnittlichen Mietkonditionen residieren dürfen. :)

Und da bekanntlich alles in Fluss ist, tun sich auch neue, spannende Perspektiven auf! Im August werde ich in eine größere Wohnung umziehen und hierdurch werden sich neue, wenn auch etwas andere Möglichkeiten ergeben. Ich freue mich darauf! :D

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Mel II.

Me_08.png © Ulli Gabsch, "o. T.", 2022

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Mel I.

Mel_07.png © Ulli Gabsch, "o. T.", 2022

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Nebenbeimomente.

5081_007_bearb.png © Ulli Gabsch, "o. T.", 2022

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Blackout - mal drüber nachdenken.

Mitunter schreibe ich hier über Dinge, die nix mit Fotografie zu tun haben. So auch heute mal wieder.

In Folge geht es weder um die Apokalypse, noch um das Preppen. Es geht lediglich um eine persönliche rationale Risikoeinschätzung und eine ebenso rationale persönlichen Vorsorge im Kontext eines möglichen großflächigen Stromausfalls, sprich: eines Blackouts. Denn auch dieses Risiko ist gleichfalls rational vorhanden - und nimmt zudem stetig zu, sodass zahllose Fachleute mittlerweile ein solches Ereignis als etwas betrachten, welches uns unausweichlich in den nächsten Jahren ereilen wird. Ob in diesem Fall ein überlastetes Stromnetz, Extremwetterereignisse oder eine von Hackern ausgeführte Sabotage dafür ursächlich sein wird, wird dann eigentlich reichlich egal sein. Bei einem derartigen, große Teile Europas betreffenden Stromausfall werden in Deutschland vermutlich 3, 4, 5 ... oder noch mehr Tage vergehen, bis die Stromversorgung wieder in der Fläche verfügbar sein wird. Damit wird dann aber auch lediglich ein Teilproblem behoben sein, denn das damit einhergehende, weit größere Versorgungsproblem wird noch deutlich langanhaltender die eigentliche Herausforderung für jeden einzelnen sein. Dieses Problem steht als Elefant im Raum - und wird von großen Teilen der Bevölkerung jedoch schlicht ignoriert. Ich schreibe hier bewusst 'Bevölkerung', denn weder Behörden, noch andere staatliche Einrichtungen und Institutionen werden in einem derartigen Fall wirksam Hilfe leisten können. Selbsthilfe wird hier elementar sein!

Bist Du darauf vorbereitet? Falls nicht, dann denke mal darüber nach.

Das BBK gibt in Hinblick auf Notfallvorsorge bereits gute Denk- und Handlungsansätze. Passe diese Vorschläge an Deine persönlichen Rahmenbedingen an. Weitere Informationen und Ratschläge hierzu findest Du überaus zahlreich im WWW.

Worauf in meinen Augen bei ziemlich allen Notfallvorsorgetipps viel zu wenig eingegangen wird, ist das Informations-Blackout, welches ebenfalls eintreten wird. Telefon und Internet werden sehr schnell tot sein. Ein mit Kurbel-Dynamo betriebenes Radio klingt sinnvoll, aber wenn mangels Strom kein Sender mehr sendet, wird auch hier völlige Informationsstille herrschen. Ein Problem, welches für die Psyche ggf. ein Extremzustand sein wird! Auch hier: Denke mal darüber nach, was das für Dich bedeuten würde.

In Bezug auf den gerade erwähnten Zusammenbruch der Informations-Infrastruktur können vermutlich autarke freie Funkanwendungen (CB, PMR446, FreeNet) einen überaus nützlichen lokalen Informationsaustausch realisieren. Ich finde es daher gut, dass hierzu gute Community-Projekte (hier und hier) im Entstehen sind.

Denke vielleicht auch darüber mal nach.

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Reboot.

Ich kann es im Nachhinein selbst kaum glauben, aber durch Corona hatte ich die letzten zwei Jahre kein Shooting in meinem Atelier. Und das nur zum Teil aus Vorsicht, sondern auch, weil sich Terminabsprachen regelmäßig als unsicher erwiesen und dadurch dann irgendwann auch die Motivation schleichend in den Keller ging. Aber: das ist mittlerweile Geschichte! :) Letzten Samstag war nach langer Zeit endlich ein sehr entspanntes Bildermachen mit der phänomenalen M. angesagt! Es fühlte sich dabei schön an, wieder in diesen Flow hineinzukommen! Und mittlerweile sind die ersten Filme bereits am Trocknen ...

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Auf Wiedersehen, SUBS.

Mitte August berichtete ich hier von meiner Anmeldung bei SUBS. Seitdem sind über drei Monate vergangen und gestern habe ich - nach langem Überlegen - meinen Account dort wieder gelöscht.

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Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Erstens, es findet dort auf Textebene nahezu keinerlei Interaktion statt. Zweitens, man gewinnt nach drei Monaten den Eindruck, dem Entwickler/Anbieter ist das Vertrauen in sein Produkt (zeitweise?) abhandengekommen. Ich werde nachfolgend in aller Kürze versuchen, das nachvollziehbar zu erläutern.

Vorab: ich kenne weder Instagram, noch deren Konsorten - daher kann ich nicht vergleichen. Bei SUBS ist es nicht möglich, reine Textbeiträge zu hinterlassen. Möchte man dies, muss man das über den Umweg eines Bildes/Videos tun, zu dem man dann eine Beschreibung verfasst. Um diese Beschreibung jedoch vollständig lesen zu können, muss man wiederum eine separate Touch-Aktion tätigen, bei der man leicht daneben tippt. Das tut man daher nicht. Damit funktioniert SUBS im Grunde lediglich derart, dass man Bilder oder Videos postet, die gelikt werden - oder auch nicht. Und man schaut sich Bilder/Videos an, die man dann likt - oder auch nicht. Mehr passiert nicht*. Obwohl auch Kommentare unter Bildern/Videos möglich sind, wird diese Möglichkeit von der Community nahezu nicht genutzt. Das klingt vielleicht erstmal alles nicht schlimm, ist mir aber auf Dauer einfach zu wenig, selbst wenn ich auf SUBS zahlreiche richtig tolle Fotografen gefunden habe.

Das alles würde vielleicht weit weniger deprimieren, wenn man das Gefühl hätte, dass sich SUBS in seiner Beta-Phase laufend weiterentwickelt und so Schritt für Schritt zu einem runden Produkt wird. Dieses Gefühl erhält man momentan aber nicht ansatzweise. Das letzte Update für Android ist über drei Monate alt. Die Entwickler scheinen auch keinerlei Interaktionswillen mit den Testern und Usern an den Tag zu legen, da es keine Interaktionskanäle (z. B. Forum) für den User-Austausch gibt. Genau dieser Austausch wäre in meinen Augen jedoch dringend nötig, um diverse vorhandene Bugs und Verbesserungsvorschläge mitteilen zu können. Warum man an dieser Interaktion scheinbar kein Interesse hat, bleibt ein Rätsel. Und es fehlt PR - zumindest in meinem Wahrnehmungsradius! Wenn ich ein Produkt habe, welches von Mitgliedern lebt, dann brauche ich Mitglieder - soweit meine bescheidene Logik. Die fallen gewöhnlich nicht von ganz alleine vom Himmel. Und Nutzer, die an dem Produkt (so wie ich) derzeit zweifeln, werden vermutlich auch keine Mitglieder akquirieren.

Keine Ahnung, wo die Reise von SUBS hingehen wird. Derzeit sieht es so aus, als ob SUBS auch noch im Jahre 2025 ein unfertiges Beta-Ding sein wird, wenn die Entwickler/Betreiber das Produkt nicht zielstrebig an Nutzerwünsche anpassen. Und dazu gehört meiner Meinung nach übrigens auch ein Web-Interface.

Auch wenn mich SUBS derzeit verloren hat, so wünsche ich dem Projekt für die Zukunft alles Gute, denn im Kern ist es ein Ding mit Potential - sofern man bei der Entwicklung nicht auf halbem Wege stehen bleibt.

* Ja, man kann seine Kunstwerke bei SUBS auch als NFTs verkaufen, aber da mich dieses Thema nicht interessiert, ist es für mich hier auch nicht erwähnenswert.

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