Ein kleines Interview von 2005.

Beim Aufräumen ist mir dieser Tage ein kleines Heftchen des damaligen Sächsischen Fotoverbandes (SACHSEN FOTO aktuell 03/2005) wieder in die Hände gekommen. Darin war seinerzeit ein kleines Interview mit mir erschienen. Einschließlich ein paar Fotos, die im Grunde so ziemlich den Beginn meiner Menschenfotografie darstellen. Kann man also bereits als historisches Dokument betrachten. :D

Sachsen Foto 03-200501.jpg

Und hier noch das Ganze in lesbar und groß.

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SUBS.

All jene, die mich näher kennen, wissen, dass ich bislang - zum Unverständnis vieler - noch keine Sekunde bei Facebook oder Instagram zugegen war. ECHT NICHT! :) Auch andere Plattformen, die für Fotografen per se interessant sind, habe ich in der längeren Vergangenheit, wenn, dann nur sporadisch und kurz genutzt. Auch die "Newcomer" der letzten Jahre, wie beispielsweise Ello, konnten mich nicht ansatzweise locken.

Und dann las ich vor einigen Wochen diesen Artikel über die Foto- und Videoplattform SUBS auf kwerfeldein. Jener hat mich neugierig gemacht! Und weiter Blogbeiträge, wie dieses ausführliche (wenn auch mittlerweile schon etwas ältere) Interview, steigerten meine Neugier in einem solchen Maße, dass ich mich vor einigen Tagen tatsächlich bei SUBS angemeldet habe! :)

Subs_Originals.jpg

Nun, für eine Rezension der Plattform ist es noch viel zu früh, denn nach den paar Tagen bin ich noch ein Newbie und mir noch gar nicht so sicher, ob ich alle Funktionalitäten bereits erkannt und verstanden habe.

SUBS erscheint in jedem Falle lebendig. Die Bedienung war für mich in den ersten Tagen etwas gewöhnungsbedürftig, das spielt sich jedoch ein. Zwei, drei Funktionalitäten vermisse ich derzeit, aber ich denke, dass man so einem jungen Projekt auch noch Zeit zum Weiterentwickeln und Erfahrungen sammeln einräumen muss. Alles in allem fühlt sich das Projekt bereits im Ist-Zustand recht gut an. Einziger echter Wermutstropfen für mich: es gibt im Moment noch keinen Client für den Browser. Man ist also derzeit auf die Smartphone-App festgenagelt. Aber wie ich gelesen habe, soll da bald etwas kommen ...

All jene, die SUBS auch einmal beschnuppern wollen, finden den Zugang und weitere Informationen hier.

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Veränderungen kommen.

Als ich vor über sieben Jahren einen Lagerraum für mein Studio-Blitzdings-Zeugs suchte, wurde ich zwar bezüglich Lagerraum nicht fündig, jedoch völlig unerwartet mit der Möglichkeit konfrontiert, gleich einen ganzen Studioraum anzumieten. Der Mietpreis war so sensationell preiswert, dass mir all die Jahre klar war, dass das nicht immer so preiswert bleiben wird. So gingen die Jahre ins Land. Bis ich vor zwei Wochen einen neuen Mietvertrag zugeschickt bekam ... in welchem sich die Miete nun vervierfacht hat. Einschließlich weiterer Verschlechterungen auf Mieterseite. Also allesamt Rahmenbedingungen, die mich absolut nicht motiviert haben, diesen neuen Vertrag zu unterschreiben.

Es ist anzunehmen, dass der Vermieter nunmehr den alten Mietvertrag in Kürze fristgemäß kündigen wird. Das ist kein Grund zur Panik, da ein Mietende nach Vertrag erst zum November 2022 möglich sein wird. Daher kann ich diese kommende Veränderung mit maximaler Entspanntheit angehen. Und mir schon mal Gedanken in Bezug auf neue Möglichkeiten machen. Also vielleicht zurück zu den Wurzeln - zu Lösungen, wie sie Heiko Kanzler in seinem Blog sehr gut beschreibt: https://www.heikokanzler.de/2021/04/das-heimstudio-platz-ist-in-der-kleinsten-huette/ ;)

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Fünf Jahre.

Knapp fünf Jahre ist es her, dass ich diese Website mittels des schlanken und charmanten Anchor CMS auf einen neuen Schlichtheits-Level gehoben habe. Dieser Level geht nun langsam seinem Ende entgegen. Wie ich dieser Tage durch Zufall mitbekommen habe, hat das langjährige Anchor-Team diese Software kürzlich abgekündigt. Nachdem Charlotte, die "Mutter" des Projektes, vor einem Jahr aus dem Leben geschieden ist, musste das verbleibende Team nunmehr erkennen, dass für einen Neuanfang die Ressourcen fehlen. Im Laufe des Jahres werde ich mich also von dieser Software - schweren Herzens - verabschieden.

Ein Neuanfang birgt aber auch neue Möglichkeiten, daher bin ich guter Dinge! In den kommenden Wochen werde ich mich folglich etwas umschauen, auf welche neue CMS-Lösung ich mich zukünftig einlassen könnte. Fest steht bereits: Wordpress wird es definitiv nicht werden - das ist für diese kleine Seite einfach zu groß. Nicht ohne Grund hatte ich mich bereits vor 5 Jahren gegen diesen "Industriestandard" entschieden. Im Moment finde ich ja die zahlreichen Flat-File-Lösungen ganz interessant, da ich im Grunde gar nicht zwingend ein DB-basierendes CMS benötige.

Mal schauen, was sich daraus entwickeln wird! :)

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Ein Blick zurück.

In den Zeiten von Lockdowns und Kontaktbeschränkungen hat man als Menschenfotograf nicht wirklich die besten Rahmenbedingungen zum Bildermachen. Man kann nun darüber klagen ... oder aber aus der Not eine Tugend machen. Mir war letzteres lieber und so kam es, dass ich mir nach Jahrzehnten endlich 'nen Ruck gegeben habe, um mich ENDLICH mal mit den Negativen meine ganz frühen Fotojahre zu beschäftigen. Das konventionelle Einscannen dieser Filme erschien mir immer als zu zeitintensiv, daher hatte ich es bislang immer verworfen.

Dann, mitten im nachweihnachtlichen Lockdown, konfrontierte mich der Zufall mit einem kleinen Filmscanner. Diese Art Scanner (die eigentlich eher kleine Makro-Kameras sind) gibt es schon ganz paar Jährchen, aber meist war die Auflösung der darin verbauten Sensoren nicht der Hit. Mittlerweile bringen die aber 14 Mio. Bildpunkte zu einem beinahe Schnäppchenpreis. Und sind nebenbei auch rattenschnell, da sie die Filme nicht zeilenweise abscannen, sondern per Knopfdruck abfotografieren.

Also habe ich mir einfach mal so ein Filmabknipser gekauft - eher aus Neugier und nicht mit der Erwartung, dass das Teil in der Scanqualität einem "richtigen" Filmscan das Wasser reichen kann. Das war für mich auch okay, denn meine Fotografieversuche der ersten Jahre sind ja schließlich auch keine Meisterwerke. :)

Derer Scanner-Modelle gibt es mittlerweile viele - bei mir war es ein Kodak Slide N Scan geworden. Einige Nutzerkommentare und der überdurchschnittlich große Display hatten mich überzeugt.

Nun werde ich das Teil hier nicht rezensieren, dafür gibt es bessere Tester und Plattformen. Aber ich kann an dieser Stelle kundtun, dass mich der Kauf keinesfalls enttäuscht hat! In Anbetracht des überschaubaren Preises kommt aus der kleinen Kiste mehr raus, als von mir erwartet - und das echt schnell.

Von Interesse war aber für mich nicht nur, wie sich dieser kleine Filmscanner so schlägt, sondern noch viel mehr, was da eigentlich auf den alten Filmen so zutage kommt! Die ältesten Filme sind ja nun schon fast 40 Jahre alt! Und so erschienen dann auch echte Überraschungen auf dem Scannerdisplay! Und auch so manch verschollengegangene Erinnerung kam dabei hervor ...

Ein Foto von meinem vermutlich allerersten selbstgeknipsten Film aus dem Jahre 1982:

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Entstanden mit einer Certo SL 110 - das war eigentlich eine billige Kinderkamera. Und das Model ... das war meine Mutter. :D

Mal schauen, was die nächsten Tage und Wochen noch so aus den "Schuhkartonarchiven" hervorkommt! :)

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Hauke Fischer.

Schon seit vielen Jahren lese ich die sehr gute Beiträge von Hauke Fischer, welcher in seinem Blog manch bemerkens- und nachdenkenswerten Text zu fotografischen Themen unter seine Leserschaft bringt. Neben der inhaltlichen Substanz gefällt mir zudem auch seine sehr geradlinige und unverkrampfte Art und Weise, also wie er dabei auch effektiv auf den Punkt kommt.

Sein aktueller Blogbeitrag "Zu einem besseren Fotografen werden" hat mich animiert, hier auch mal auf zwei weitere Texte hinzuweisen, in welchen er Fotografen und Modellen so einige sehr lohnenswerte Praxis-Tipps mit auf den Weg gibt.

Das wäre zum einen "Models betüdeln" sowie "Tips für das « Model » in spe".

Aber auch über die erwähnten Beiträge hinaus solltet ihr euch mal die Zeit nehmen, um in seinem Blog zu stöbern - da befinden sich zahlreiche bereichernde, sehr praxisgerechte sowie ausgesprochen nachdenkenswerte Tipps!

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Lebenszeichen.

Covid-19 prägt unseren Alltag mittlerweile schon ein halbes Jahr und mein letzter Blogpost ist auch schon wieder vier Monate her - eventuell ist es überfällig, mal ein kleines Lebenszeichen zu senden.

Wie in zahllosen anderen Bereichen hat das letzte halbe Jahr auch im Kulturbereich viele gravierende Veränderungen erzwungen. Da mein fotografisches Tun bekanntlich nicht meinen Lebensunterhalt erwirtschaften muss, könnte ich das recht locker sehen - kann aber ebendies leider trotzdem nicht. Denn ich bin neben meiner eher kleinen und bescheidenen Rolle als fotografischer Kunstproduzent eigentlich ein viel größerer Kultur- und KunstKONSUMENT. Folglich leide ich unter dem Ausfall von Ausstellungen, Konzerten, Festivals, ... noch viel mehr. Ich hoffe daher, dass das Pendel des Pandemieverlaufs im Herbst nicht wieder zurückschwingt und wir eine weitere langsame Normalisierung des Kulturbetriebs erleben können.

Ich selbst habe in dem vergangenen halben Jahr kein einziges Foto gemacht. Einerseits verspürte ich wenig Lust darauf, andererseits waren auch die meisten Menschen die letzten Monate in vielerlei Hinsicht zurückhaltend oder mit anderen Dingen belastet, was ich verstehen und akzeptieren kann. Langsam lösen sich jedoch diese mentalen Verspannungen in der Gesellschaft wieder, so ist zumindest mein Eindruck. Und in Folge dessen habe ich in diesem Monat auch endlich wieder einen Bildermach-Tag in meinem Studio geplant. Ich freu mich drauf! :)

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Portrait zum Abschied.

Aus bekannten Gründen steht momentan das gesellschaftliche Leben in zahlreichen Ländern nahezu still. Man kann über die Sinnhaftigkeit dieses Lockdown geteilter Meinung sein. Darum soll es aber hier und heute gar nicht gehen. Denn egal was Politik derzeit tut und ganz egal, welch Statistiken heute momentan zurate gezogen werden - es wird in den kommenden Tagen/Wochen/Monaten sehr real durch den aktuellen Corona-Virus das Thema Tod in manche Familien getragen werden. Und das sehr unbarmherzig, da unerwartet ... und fast immer auch ohne der Möglichkeit von Begleitung und Abschiednahme durch die unmittelbaren Angehörigen.

So schlimm das für Hinterbliebene sein mag, aber ein visuelles Abschiednehmen von einem Verstorbenen, dem eine Covid-19-Erkrankung attestiert wurde, wird aus guten Gründen nicht möglich sein. Weder im Pflegeheim/Krankenhaus, noch im Bestattungsinstitut oder vor der Beerdigung. Vor einigen Tagen hatte daher auf Twitter ein Bestatter die Pflegekräfte, Sozialdienste und Ärzte dazu motiviert, für unmittelbare Angehörige ein letztes Foto von dem Verstorbenen zu machen.

Ich finde dieses Ansinnen sehr gut, weiß aber auch um die rechtlichen Fallstricke eines solchen Vorgehens. Daher mein Rat: Redet ganz unbefangen und schnellstmöglich in Euren Familien darüber! Und wenn Du danach das Gefühl hast, dass Deine Lieben besser von Dir Abschied nehmen könnten, wenn sie ein letztes Foto von Dir hätten, dann schaffe für die, die dieses Foto machen werden, einen rechtlichen Rahmen! Schreibe formlos Deine Einverständniserklärung hierzu auf! Erwähne darin, wer dieses Foto erhalten soll - und vergiss Deinen Namen, Deine Unterschrift und das aktuelle Datum nicht!

Und ein Rat an jene, die gebeten werden, diese Bilder zu machen: Scheut Euch nicht!

Ja und nun hoffen wir mal alle ganz fest, dass so wenig wie möglich dieser Einverständniserklärungen überhaupt Verwendung finden müssen.

Bleibt gesund!

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