Micro FourThirds.

Der Kamerabranche geht es im Moment nicht gut. Die Ursachen dafür sind hinlänglich bekannt. Wie die jeweiligen Kamerahersteller aus dieser Krise herauskommen werden, ist ungewiss. In dem Zusammenhang gab es die letzten Wochen auch reichlich Gerüchte (und Dementis), dass Olympus im kommenden Jahr die Fotosparte aufgeben will. Egal was man hiervon glaubt - rational betrachtet gibt es sehr gute Gründe, die gegen all diese Gerüchte sprechen. Aber darum soll es hier und heute gar nicht gehen.

Vielmehr soll es um Micro FourThirds (mFT) gehen, dem Haus-und-Hof-Sensorformat von Olympus. Seit je her von unzähligen Pseudo-Experten gebasht - und von unzähligen Fotografen hoch geschätzt. Letzteres auch durch mich. Seit Anbeginn nutze ich FT/mFT und war/bin der Überzeugung, dass dies genau das richtige System für mich ist. Das bedeutet nicht, dass dieses System perfekt ist - für mich passen einfach die Vor- und Nachteile gut zusammen. Auch wenn mancherorts etwas anderes behauptet wird, aber das perfekte System FÜR ALLE gibt es nicht. Daher gibt es hierbei folglich auch kein grundsätzlich besseres oder schlechteres System. Aber es gibt wie immer und überall reichlich Meinungen, Vorurteile, Irrtümer, ...

Markus Wäger, seines Zeichens Fotograf und Buchautor, hat dieser Tage hierüber mal einiges Lesenswertes in seinem Blog geschrieben. Da mir das aus der Seele spricht, möchte ich die beiden Posts hier einfach mal teilen: 'Die Wahrheit darüber, was in der Fotografie wichtig ist' und 'Ich bin der Leierkastenmann'.

In diesem Sinn, ... ;)